GoBD – Fitness-Test

Seit 2015 galt eine Übergangsfrist, doch wer sich seit dem 1. Januar 2017 nicht an die neue Steuervorschrift GoBD hält, für den kann es teuer werden. „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ heißt die neue Steuervorschrift vollständig, die dazu verpflichtet, Buchungen und geschäftliche Aufzeichnungen digital aufzubewahren. Wichtig dabei: Die Dateien dürfen nachträglich nicht veränderbar sein. Word und Excel reichen hier nicht aus. Betroffen von der neuen Regelung sind vornehmlich Kleinunternehmer und Freiberufler.

Alle, die Rechnungen selbst schreiben oder betriebliche Ausgaben absetzen, Gewinne erzielen oder Angebote erstellen, müssen ab sofort zehn Jahre oder länger ihre geschäftlichen Aufzeichnungen digital verwahren. Dabei ist nicht entscheidend, ob derjenige zur Buchführung verpflichtet ist: Auch einfache Einnahmen-Überschussrechnungen sind von den GoBD-Vorschriften betroffen. Bei Nichteinhaltung haftet der Steuerpflichtige, nicht sein Steuerberater.

Computerprogramme wie Word oder Excel genügen den Vorgaben der GoBD nicht – inhaltliche Änderungen sind hier leicht im Nachhinein vorzunehmen. Auch die Darstellung von Dateiinhalten via PDF ist nach den neuen Vorschriften der GoBD nicht mehr zulässig. Es gilt: Unveränderbarkeit und Nachvollziehbarkeit der Inhalte müssen gewährleistet sein. Doch welche Möglichkeiten gibt es?

Wie fit sind Sie beim Thema Steuerschätzung? Was gilt es bei der digitalen Dokumentation zu beachten? Welche Verfahren sind zulässig, welche Aufbewahrung entspricht nicht mehr den GoBD-Regeln? Machen Sie unseren kostenlosen GoBD-Fitness-Test.

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