Business Process Outsourcing (BPO)

Entwicklungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zwingen Unternehmen, den sich schnell ändernden Bedingungen anzupassen – zur Stärkung der Wettbewerbsposition ist es für Unternehmen entscheidend, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Transparenz, Effizienz und Spezialisierung sind in Zeiten stetiger Veränderung die Faktoren, die zählen und den Unterschied machen.

Unternehmen, die dabei Outsourcing-Leistungen nutzen, gestalten Prozesse effizienter und transparenter, reduzieren Kosten und steigern die Qualität. Dabei lagern sie Geschäftsprozesse, die nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören, aus. Sie können sich so mit einem Maximum an Ressourcen von Personal, Zeit und Budget ihrer originären Geschäftsaufgabe widmen. Speziell in den Bereichen Industrie, Handel, Transport und Logistik profitieren Unternehmen durch Business Process Outsourcing (BPO). Das Modell meint dabei nicht die Auslagerung eines isolierten Prozesses, vielmehr geht es um das Outsourcing von mehreren, sich bedingenden Prozessen. Vom Einkauf bis zur Bezahlung: Business Process Outsourcing betrachtet ganze Prozessketten.      

Das Vier-Phasen-Konzept

Beim Business Process Outsourcing analysieren unsere Experten das Unternehmen im Hinblick auf Workflows und Prozesse, führen Ergebnisse zusammen und entwickeln – immer ausgerichtet auf die gegebenen Voraussetzungen und den jeweiligen Bedarf – eine individuelle Sourcing-Strategie. Das Konzept im Rahmen des Optimierungsprozesses umfasst dabei vier Phasen.

Kostenreduktion

Business Process Outsourcing kann insbesondere im Bereich der Verwaltung eine signifikante Kostenreduktion erzielen; abhängig von der Unternehmensstruktur kann eine durchgängige Standardisierung und Digitalisierung der Prozesse die relevanten Kosten um 20 bis 50 Prozent reduzieren. Ein weiterer Vorteil von BPO: Organisationen mit vielen Gesellschaften und somit mehreren Buchungskreisen erhalten durch die Nutzung von BPO größere Transparenz – die Prozesse werden vereinfacht.

Purchase-to-Pay: Prozess vom Einkauf bis zur Zahlung

Durch eine Zusammenlegung von Einzelprozessen zu dem einheitlichen Gesamtprozess „Purchase to Pay“ (Einkauf bis zur Bezahlung), kurz P2P, hat das Unternehmen die Möglichkeit zu umfangreichen Kosteneinsparungen. Betroffen sind dabei hauptsächlich folgende Teilbereiche: der Empfang und die Weiterleitung, Datenerfassung und Kontierung, Validierung und Anpassung, Konfliktmanagement, Zahlungsverkehrsabwicklung und Cash-Management sowie die Archivierung.

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